http://www.voek.or.at/modules/mod_image_show_gk4/cache/Bildergalerie.bild01gk-is-119.jpglink
http://www.voek.or.at/modules/mod_image_show_gk4/cache/Bildergalerie.bild02gk-is-119.jpglink

Zur Beachtung: Auch wenn in den folgenden Zeilen von „dem Kieferorthopäden", „dem Kollegen", „dem Zahnarzt" etc. gesprochen wird, so beziehen sich die Aussagen selbstverständlich auch auf das weibliche Geschlecht. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde aber auf Wortkonstruktionen wie „der/die Kieferorthopäde/-in" verzichtet.

 

1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich des Vereins

1.1 Name
Der Verein führt den Namen VERBAND ÖSTERREICHISCHER KIEFERORTHOPÄDEN (VÖK). Er ist im Vereinsregister mit der ZVR-Zahl 224537049 eingetragen.

1.2 Sitz
Der VERBAND ÖSTERREICHISCHER KIEFERORTHOPÄDEN hat seinen Sitz in Wien.

1.3 Tätigkeitsbereich
Der VÖK erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.

2 Zweck und Aufgaben des Vereins

2.1 Zweck des Vereins
• Ziele des VERBANDES ÖSTERREICHISCHER KIEFERORTHOPÄDEN sind der Ausbau und die Sicherung der freien Berufsausübung der Kieferorthopäden in Österreich zum Wohle der Patienten. Der VÖK fordert eine kieferorthopädische Versorgung, die sich am Stand der Wissenschaft orientiert und unter wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen erbracht werden kann.
• Es ist das erklärte Ziel des Vereins, dass alle Kollegen, die ordentliches Mitglied des VÖK sind, den Fachzahnärzten für Kieferorthopädie rechtlich gleichgestellt werden.
• Der VÖK setzt sich für eine angemessene Vertretung der Kieferorthopäden in den zahnärztlichen Gremien ein und erhebt Anspruch auf Wahrung der Interessen seiner Mitglieder als zahnärztliche Minderheit.

• Der VÖK ist nicht auf Gewinn ausgerichtet, er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der BAO (Bundesabgabenordnung). Er darf keine gewerbliche oder sonst auf Gewinn zielende Tätigkeit ausüben. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Verbandsvermögen oder an erzielten Überschüssen. Sie erhalten keinerlei persönliche Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der VÖK darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
• Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Soweit die Vermögenslage des Vereins dies zulässt, können zur Erreichung der Ziele des Vereins getätigte Aufwendungen und Spesen erstattet werden. Soweit möglich sind Rechnungsbelege vorzulegen. Die Generalversammlung kann pauschale Aufwandsentschädigungen beschließen.
• Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.2 Aufgaben des Vereins
Der VÖK vertritt und wahrt die beruflichen, wirtschaftlichen und berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder. Zu den Aufgaben des Vereins gehören insbesondere:
• Die politische Umsetzung von Anliegen, welche in einem direkten Zusammenhang stehen mit der Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sowie Berufsausübung aller in Österreich kieferorthopädisch tätigen Kollegen.
• Die Vertretung und Wahrnehmung der beruflichen, berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen der Kieferorthopäden.
• Die Darstellung der Kieferorthopädie in der Öffentlichkeit.
• Die Unterstützung und Beratung seiner Mitglieder in Fragen, die mit den Aufgaben des Vereins in Zusammenhang stehen.

3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Der beabsichtige Vereinszweck soll durch folgende ideelle und materielle Mittel verwirklicht werden:

3.1 Ideelle Tätigkeiten
• Abhaltung von Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen
• Organisation des Austrian Board of Orthodontists (ABO)
• Teilnahme an Veranstaltungen in und ausländischer kieferorthopädischer Gesellschaften
• persönlicher und schriftlicher Kontakt der Mitglieder untereinander und mit dem Verein
• Pflege persönlicher Kontakte mit Vertretern der Kieferorthopädie und benachbarter Fachgebiete des In- und Auslandes
• Gespräche und Verhandlungen mit politisch relevanten privaten und staatlichen Institutionen
• Integration einzelner Vertreter des VÖK in die entsprechenden Gremien der Österreichischen Zahnärztekammer (ÖZÄK) bzw. der Landeszahnärzte-kammern
• Mitgliedschaft des Vereins in der European Federation of Orthodontic Specialists Associations (EFOSA)

3.2 Aufbringung der erforderlichen finanziellen Mittel
Die erforderlichen finanziellen Mittel zur Erreichung der genannten Ziele sollen aufgebracht werden durch:
• Mitgliedsbeiträge
• gewidmete Zuwendungen
• sonstige Spenden

4 Art der Mitgliedschaft

Es gibt ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

4.1 Ordentliche Mitgliedschaft
Als ordentliches Mitglied kann grundsätzlich jeder kieferorthopädisch tätige Zahnarzt mit Berufssitz und Lebensmittelpunkt in Österreich aufgenommen werden, der mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:
• Univ. Prof. / PD im Fachgebiet KFO
• postgraduelle KFO-Weiterbildung gemäß EU-Richtlinie 2005/36/EG
• postgraduelle KFO-Weiterbildung an einer NEBEOP-zertifizierten Universität
• Inhaber des European Board of Orthodontists
• Inhaber des Austrian Board of Orthodontists

4.2 Außerordentliche Mitgliedschaft
Als außerordentliches Mitglied kann grundsätzlich jeder kieferorthopädisch tätige Zahnarzt mit Berufssitz und Lebensmittelpunkt in Österreich aufgenommen werden, der keine der unter Punkt 4.1 angegebenen Voraussetzungen erfüllt.

4.3 Ehrenmitgliedschaft
Zum Ehrenmitglied können herausragende Persönlichkeiten ernannt werden, deren Arbeit die Kieferorthopädie insgesamt besonders gefördert oder die Ziele des Vereins wesentlich unterstützt hat.

5 Erwerb der Mitgliedschaft

Der Erwerb der Mitgliedschaft ist wie folgt geregelt:
1. Die Aufnahme eines Mitgliedes bedarf eines schriftlichen Aufnahmeantrages des Bewerbers. Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft muss zusätzlich den Nachweis der Qualifikation enthalten (siehe Punkt 4.1). Der Antrag ist dem geschäftsführenden Vorstand des VÖK vorzulegen. Der Bewerber wird bei Richtigkeit der Angaben durch den erweiterten Vorstand als Mitglied aufgenommen. Lehnt der erweiterte Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen das Recht zu, über den Aufnahmeantrag in der nächsten Generalversammlung entscheiden zu lassen. Diese entscheidet endgültig.
2. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Empfang der Aufnahmebestätigung, die im positiven Falle seitens des geschäftsführenden Vorstandes unverzüglich auszustellen ist.
3. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des erweiterten Vorstandes nach einstimmigem Beschluss der Generalversammlung. Das Ehrenmitglied muss die Ernennung annehmen.

6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

6.1 Tod des Mitgliedes

6.2 Freiwilligen Austritt
Dieser kann nur mit Ende jedes Kalenderjahres erfolgen und muss dem geschäftsführenden Vorstand spätestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden; erfolgt die Mitteilung verspätet, so wird sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

6.3 Streichung
Diese ist vorzunehmen, wenn ein Mitglied trotz dreimaliger Mahnung mehr als 1 Jahr mit seinem Mitgliedsbeitrag im Rückstand bleibt; das Recht, die bis dahin fällig gewesenen Beiträge einzuholen, bleibt dem VÖK erhalten.

6.4 Ausschluss
Dieser ist vorzunehmen, wenn
• ein Mitglied durch ein gerichtliches Erkenntnis seinen akademischen Grad verloren hat oder
• einem auf Ausschluss lautenden Antrag im erweiterten Vorstand mit einfacher Mehrheit stattgegeben wird. Ein Antrag auf Ausschluss kann eingebracht werden, wenn ein Mitglied sich satzungswidrig verhält, durch sein Verhalten Zweck und Ansehen des Vereins schädigt oder den Zielen des Vereins bewusst entgegenarbeitet. Auch die nachgewiesene Absicht dazu und die Herabsetzung des Ansehens seiner Mitglieder kann den Antrag auf Ausschluss zur Folge haben.
Gegen einen Beschluss des erweiterten Vorstandes über den Ausschluss hat der Betroffene das Recht, innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Bekanntgabe schriftlich Einspruch gegenüber dem erweiterten Vorstand zu erheben. Über den Einspruch entscheidet die Generalversammlung endgültig, wenn dem Antrag auf Ausschluss mit 2/3 Mehrheit stattgegeben wird. Bis zur Entscheidung der Generalversammlung über den Einspruch ruhen die Mitgliederrechte und Ämter. Das Mitglied ist berechtigt, an der Generalversammlung zu dem Tagesordnungs-punkt teilzunehmen, zu dem über seinen Ausschluss entschieden wird, ist aber nicht stimmberechtigt.

7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1 Rechte
• Alle Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins sowie Rat und Schutz der Organe des VÖK in allen Berufsfragen in Anspruch zu nehmen.
• Alle Mitglieder sind zur Teilnahme an der Generalversammlung berechtigt.
• Allen Mitgliedern steht die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins zu einem ermäßigten Tarif offen.
• Alle ordentlichen Mitglieder besitzen das Stimmrecht in der Generalversamm-lung sowie das aktive und passive Wahlrecht.
• Ehrenmitglieder besitzen nur das aktive Wahlrecht.
• Mit der Pensionierung eines Mitgliedes erlischt dessen Stimm- und Wahlrecht.

7.2 Pflichten
• Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu wahren, die Statuten zu beachten und von ihren Rechten Gebrauch zu machen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu unterstützen und den Zweck des Vereins zu fördern, Mehrheitsentscheidungen solidarisch zu tragen und Schaden vom Verband abzuwenden. Die Mitglieder verpflichten sich zur Kollegialität, sie unterwerfen sich den Berufspflichten und den Grundsätzen des Standes-rechtes. Der VÖK erwartet von seinen Mitgliedern eine Berufsausübung, die ihrer hervorragenden Ausbildung und ständigen Weiterbildung entspricht und von ärztlicher Verantwortung getragen wird.
• Durch seine Mitgliedschaft im Verein erkennt das Mitglied an, dass die beruflichen, wirtschaftlichen und berufspolitischen Gesamtinteressen nach außen vom Verein vertreten werden.
• Alle ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder haben einen Jahresmitgliedsbeitrag zu leisten. Dieser wird in Form von Jahresbeiträgen eingehoben und ist spätestens bis zum Ende des zweiten Quartals des Kalenderjahres zu zahlen. Der erweiterte Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Eine Beitragsrücker-stattung bei Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt nicht.
• Die Höhe des Beitrages wird in der Generalversammlung jeweils mit 2/3 Mehrheit für das laufende Kalenderjahr beschlossen.
• Die Mitglieder sind verpflichtet, der Geschäftsstelle des VÖK berufliche Ver-änderungen, insbesondere Ordinationsverlegungen, umgehend mitzuteilen.

8 Vereinsorgane


Die Organe des Vereins sind:
• Generalversammlung
• geschäftsführender Vorstand
• erweiterter Vorstand
• Schiedsgericht

9 Die Generalversammlung

• Wenigstens einmal jährlich findet eine ordentliche Generalversammlung statt. Sie gibt sich eine Geschäftsordnung, die entsprechend für alle Versammlungen und Sitzungen des Vereins gilt.
• Eine außerordentliche Generalversammlung wird einberufen, wenn 2/3 der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes dies für erforderlich hält oder wenn zwei Drittel der Mitglieder des erweiterten Vorstandes oder wenn mindestens 1/10 der Vereinsmitglieder die Einberufung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragen. In den vorgenannten Fällen hat die außerordentliche Generalversammlung längstens 2 Monate nach Einlangen des Antrages auf Einberufung beim geschäftsführenden Vorstand stattzufinden.
• Sowohl die ordentliche als auch die außerordentlichen Generalversammlungen müssen vom geschäftsführenden Vorstand mindestens 4 Wochen vorher gegenüber allen Mitgliedern einzeln unter Angabe von Ort und Zeit schriftlich einberufen werden. Mit der Einberufung einer Versammlung muss auch die Tagesordnung bekanntgegeben werden; Tagesordnungsanträge an eine Versammlung müssen spätestens eine Woche vor dem Termin schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand eingetroffen sein. Gültige Beschlussfassungen sind nur zu den Punkten der Tagesordnung möglich.
• Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder des Vereins teilnahmeberechtigt. Das Stimm- bzw. Wahlrecht richtet sich nach Punkt 7 der Statuten. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.
• Der Generalversammlung können ohne Wahl- und Stimmrecht der Präsident und die 2 Vizepräsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Kieferorthopädie (oder benannte Stellvertreter), ein Entsandter der ÖZÄK, ein Entsandter des ZIV sowie ein Entsandter der kieferorthopädischen Assistenten der drei österreichischen Universitätskliniken sowie Berater, Sachverständige und Gäste beigezogen werden.
• Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit von mehr als 1/3 der stimm-berechtigten Mitglieder beschlussfähig. Ist eine Generalversammlung nicht beschlussfähig, so findet 30 Minuten später eine neue Generalversammlung mit der gleichen Tagesordnung statt, welche unabhängig von der Zahl der teilnehmenden Mitglieder Beschlusskraft besitzt.
Jedes stimmberechtigte Mitglied ist berechtigt, sich durch ein anderes Mitglied mit aktiver Stimme vertreten zu lassen, sofern eine Vollmacht des Vertretenen vorliegt. Vertretungsvollmachten sind nur für jeweils eine Generalversammlung gültig und sind vom Vorstand einzuziehen. Jedes Mitglied darf nur eine Vertretungsvollmacht vorlegen.
• Jeder Antrag gilt als angenommen bzw. jeder Beschluss als gefasst, wenn mehr als die Hälfte der Stimmen der Versammlung dafür abgegeben wird, sofern nicht in anderen Paragraphen der Statuten eine andere Mehrheit als entscheidend angeführt ist.
• Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Ist dies im ersten Wahlgang nicht der Fall, findet unmittelbar anschließend eine Stichwahl mit einfacher Mehrheit zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt.
• Die Generalversammlung kann ein gewähltes Mitglied des erweiterten Vorstandes abberufen, wenn die einfache Mehrheit der Anwesenden dafür stimmt.
• Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
• Über jede Generalversammlung sowie über die Beschlüsse der Generalversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer und vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterzeichnen ist. Die Protokolle und Beschlüsse sind den Mitgliedern innerhalb von drei Monaten durch den geschäftsführenden Vorstand in schriftlicher Form zuzusenden.

10 Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
• Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
• Beschlussfassung über den Voranschlag
• Entlastung der einzelnen Vorstandsmitglieder
• Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und Rechnungsprüfer (einfache Mehrheit)
• Ernennung von Ehrenmitgliedern (einstimmig)
• Änderung der Statuten (2/3 Mehrheit)
• Auflösung des Vereins (2/3 Mehrheit)
• Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen
• Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
• Anträge und Einsprüche sowie alle ihr durch die Satzung zugewiesenen Angelegenheiten
Anträge sind, wenn sie nicht die Geschäftsordnung betreffen, schriftlich zu stellen. Anträge an die Tagesordnung müssen mindestens eine Woche vor der Generalversammlung beim geschäftsführenden Vorstand eingehen. Anträge für die Tagesordnung, die nicht fristgerecht gestellt worden sind, werden nur behandelt, wenn sie von mindestens zwanzig Mitgliedern unterschriftlich unterstützt werden, spätestens bis 12 Uhr des Vortages der Generalversammlung eingegangen sind und die Generalversammlung die Zulassung beschließt. Antragsberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins.

11 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand.

11.1 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes
• Präsident
• Vizepräsident
• Generalsekretär
• Sekretär
• Kassier

11.2 Mitglieder des erweiterten Vorstandes
• alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes
• Kassier-Stellvertreter
• 9 Bundesländervertreter und deren Stellvertreter
• EFOSA-Beauftragter

11.3 Wahl des Vorstandes
Die Mitglieder des Vorstandes werden von den ordentlichen Mitgliedern in der Generalversammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit geheim in getrennten Wahlgängen gewählt. Wiederwahl ist möglich.
Die Bundesländervertreter werden von den ordentlichen Mitgliedern des jeweiligen Bundeslandes in der Generalversammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit geheim in getrennten Wahlgängen gewählt. Wiederwahl ist möglich.
Gegen den Vorstand oder gegen einzelne Mitglieder desselben sind Misstrauensanträge statthaft. Die schriftlichen Anträge müssen von 1/3 der ordentlichen Mitglieder gefertigt und mit einer Begründung versehen sein. Der geschäftsführende Vorstand ist auf Grund eines derartigen ordnungsgemäßen Antrages verpflichtet, eine außerordentliche Generalversammlung binnen zwei Wochen einzuberufen. Bei stattgegebenem Antrag ist sofort zur Neuwahl zu schreiten.
Die Mitgliedschaft im Vorstand endet mit der Mitgliedschaft im Verein.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt.
Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes seiner Funktion entheben.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt des gesamten Vorstandes wird erst mit der Wahl des neuen Vorstandes wirksam.

11.4 Vereinsführung
Der Verein wird vom geschäftsführenden Vorstand geführt. Alle Funktionen sind ehrenamtlich.

12 Aufgabenkreis des Vorstandes

12.1 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes
Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
• Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
• Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen
• Verwaltung des Vereinsvermögens
• Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern
Der geschäftsführende Vorstand führt alle Tagesgeschäfte. Er exekutiert die politische Linie sowie die Jahresvorhaben, welche vom erweiterten Vorstand oder von der Generalversammlung vorgegeben wurden. Der geschäftsführende Vorstand ist an die Beschlüsse des erweiterten Vorstandes gebunden.
Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Vorbereitung und Organisation des Austrian Board of Orthodontists.
Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes sind einzuberufen, wenn zwei seiner Mitglieder die Einberufung unter Angabe von Gründen verlangen.
Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit des Präsidenten oder seines Stellvertreters und einem weiteren Mitglied beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Im Verhinderungsfall eines geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes übernimmt dessen Stellvertreter oder das im Schema nächstfolgende Vorstandsmitglied dessen Funktion. Wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausscheidet, kann vom geschäftsführenden Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Wahl kooptiert werden.
Der geschäftsführende Vorstand kann Ausschüsse und Arbeitsgruppen einsetzen.

12.2 Aufgaben des erweiterten Vorstandes
Der erweiterte Vorstand tritt zumindest einmal pro Jahr am Abend vor der Generalversammlung, aber immer vor wichtigen berufs- und verbandspolitischen Entscheidungen zusammen.
Er gibt die politische Linie sowie die Jahresvorhaben des Vereins vor und erteilt den Auftrag an den geschäftsführenden Vorstand, diese zu verwirklichen.
Der erweiterte Vorstand ist bei Anwesenheit des Präsidenten oder seines Stellvertreters sowie der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig, bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Wenn keine beschlussfähige Mehrheit zustande kommt, entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Der erweiterte Vorstand kann vom geschäftsführenden Vorstand oder von mindestens 1/3 der Mitglieder des erweiterten Vorstandes einberufen werden.
Die schriftlichen Einladungen müssen wenigstens 2 Wochen vor dem Termin mit Tagesordnung erfolgen. Der erweiterte Vorstand kann einstimmig (ohne Stimmrecht des Betroffenen) das Ruhen des Amtes eines Mitgliedes des erweiterten Vorstandes anordnen und auf der folgenden Mitgliederversammlung den Antrag auf Abberufung stellen, welcher von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden muss.

13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

• Der Präsident vertritt den Verein nach außen und nach innen und führt bei Versammlungen den Vorsitz. Ist der Präsident verhindert, tritt der Vizepräsident an seine Stelle und vertritt allein den Verein. Fällt auch der Vizepräsident aus, bestellt der erweiterte Vorstand einen kommissarischen Präsidenten.
• Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsidenten und Generalsekretärs, in Geldangelegenheiten des Kassiers und des Präsidenten und/oder des Generalsekretärs.
• Der Präsident lädt zu Sitzungen des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung ein. Der Präsident kann Gäste zu den Sitzungen des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes einladen.
• Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung verantwortlich.
• Der Generalsekretär unterstützt den Präsidenten bei der Führung der laufenden Vereinsgeschäfte. Ihm obliegen insbesondere die Organisation und Verwaltung des Vereins („Tagesgeschäft"), die Mitglieder-Verwaltung, die Organisation des Austrian Board of Orthodontists sowie alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Koordinierung des erweiterten Vorstands.
• Der Sekretär unterstützt den Generalsekretär bei der Organisation und Verwaltung des Vereins. Ihm obliegt insbesondere die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
• Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten oder des Kassiers deren Stellvertreter. Generalsekretär und Sekretär vertreten sich im Falle der Verhinderung wechselseitig.

14 Rechnungsprüfer

Die beiden Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt (zwei Jahre). Wiederwahl ist möglich.
Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Über-prüfung des Rechnungsabschlusses im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

15 Schiedsgericht

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von zwei Wochen dem Vorstand zwei ordentliche Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Macht der Kläger keine Schiedsrichter namhaft, so gilt die Streitsache als unwiderlegbar erledigt. Macht der Beklagte keinen Schiedsrichter namhaft, so gilt das Begehren als anerkannt. Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen mit Stimmen-mehrheit ein fünftes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes; bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.

16 Änderung der Statuten

Die Änderung dieser Statuten beschließt die Generalversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
Anträge auf Statutenänderung, die nicht vom geschäftsführenden oder erweiterten Vorstand gestellt werden, müssen spätestens zwei Monate vor Beginn der Generalversammlung beim geschäftsführenden Vorstand eingehen und von mindestens zwanzig Mitgliedern schriftlich unterstützt werden. Alle Anträge auf Statutenänderungen sind den Mitgliedern spätestens einen Monat vor Beginn der Generalversammlung mitzuteilen.
Die Auflösung des Vereins erfordert einen schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder, welchem in der Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit stattgegeben werden muss.
Die Auflösung wird zwingend notwendig, wenn eine wirtschaftliche Führung des Vereins nicht gegeben ist. Das Vereinsvermögen fließt bei freiwilliger Auflösung karitativen Zwecken zu, worüber die Generalversammlung beschließt.

Stand April 2014